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            <title>LDK Thüringen 2017: Alles</title>
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                        <title>V 02neu: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Große Koalition hat in der letzten Bundesregierung ohne viel Aufsehen einige Vorhaben durchgebracht, die den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse geben und in die Privatsphäre von uns allen massiv eingreifen - seien es der Staatstrojaner, Ausweitung der Befugnisse zur Datensammlung, der Ausbau der Videoüberwachung oder zahlreiche Strafrechtsverschärfungen. Statt Bürger*innenrechte zu schützen, wird auf eine vermeintlich unsichere Lage mit aktionistischer Sicherheitspolitik reagiert, die wichtige Grundsätze und Ziele des Rechtsstaates, wie die Unschuldsvermutung und Freiheit, aushöhlen.<br><br><br><br><br>
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische Entwicklung und tritt zum umfangreichen Schutz des Rechts auf Privatsphäre für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bürger*innenrechten und innerer Sicherheit auf.<br>
*Unser Ziel ist eine freie Gesellschaft ohne Angst vor Gefahren, Gewalt und Überwachung, .*<br>
Dazu gehört auch, besondere Befugnisse der Thüringer Polizei zu überprüfen: Deswegen fordern wir die Evaluierung und gegebenenfalls Anpassung der sogenannten &quot;Gefahrenzonen&quot; und der &quot;personengebundenen Hinweise&quot; im Polizeiaufgabengesetz (PAG).<br><br><br><br>
Nach dem PAG kann die zuständige Polizeibehörde eine solche Gefahrenzone ohne Beteiligung weiterer Stellen festsetzen. An diesen Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne weitere Begründung kontrollieren und durchsuchen.<br><br>
Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist intransparent und greift massiv in Bürger*innenrechte ein.<br><br>
Auch stigmatisieren Gefahrenzonen die betroffenen Straßen und Plätze und deren Anwohner*innen und belegen alle Personen mit einem Generalverdacht, die sich innerhalb der Gefahrenzone befinden.<br>
Die Verhältnismäßigkeit einer Gefahrenzone lässt sich neben den genannten Faktoren auch bei Betrachtung der Sicherheitslage in Thüringen nicht erkennen - von einem Nachweis der Effizienz und Wirksamkeit ganz abgesehen. Immerhin ist klar, dass durch verstärkte Polizeibefugnisse Probleme wie Drogenkriminalität lediglich von den betroffenen Orten verdrängt, aber nicht behoben werden.<br>
Bei der (laut rot-rot-grünen Koalitionsvertrag) noch anstehenden Novellierung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes werden wir uns deswegen insbesondere für die ersatzlose Abschaffung der Gefahrenzonen einsetzen.<br><br>
Die Praxis der personengebundenen Hinweise (PHW) erlaubt es der Polizei, Personen in verschiedene Kategorien im landesweiten Polizeiinformationssystem zu speichern. Das soll der Sicherheit der Polizist*innen dienen und entsprechend haben alle Thüringer Polizist*innen Zugriff auf diese Daten - mitunter sogar alle Polizist*innen bundesweit, da bestimmte Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.<br><br><br>
Problematisch ist das, weil jede Person, gegen die ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist, relativ beliebig in eine Kategorie kommen kann. Personen, die z.B. der Kategorie &quot;Straftäter links&quot; oder &quot;Straftäter rechts&quot; angehören,mindestens für die Dauer des Ermittlungsverfahrens. Diese nahezu willkürlich verteilten PHW werden neben der &quot;Eigensicherung&quot; der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt werden und bringen damit Personen schnell unter nahezu unbegründeten Verdacht. Weiterhin werden HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie &quot;ANST&quot; (ansteckend) gespeichert, was jeder medizinischen Logik entbehrt und das klare Ergebnis von Vorurteilen gegenüber Menschen ist, die sexuell übertragbare Krankheiten haben. Die Kritik der einzelnen Kategorien könnte man hier noch ziemlich lange weiterführen und kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert.<br><br>
Welche PHW von der Thüringer Polizei vergeben werden, ist öffentlich nicht bekannt. Aus Sachsen wissen wir, dass dort unter anderem auch die Kategorien „Land- oder Stadtstreicher“ und „Wechselt häufig Aufenthaltsort“ erfasst werden.<br>
Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den personengebundenen. Hinweisen laut. Wir schließen uns dieser Kritik an</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kollidierender Änderungsantrag: <a href="/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5902">ÄA V 02-47</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
… Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein.<br><br><br>
Diese oft nach Ermessen der verteilten PHW werden neben der &quot;Eigensicherung&quot; der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt und bringen damit Personen schnell unter Verdacht. Weiterhin werden unter anderem HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie &quot;ANST&quot; (ansteckend) gespeichert.Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen …</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2017 12:47:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V 01neu: Forward to the future – Grüne Leitideen für eine digitale Zukunft</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">1 Präambel</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN sehen die Digitalisierung als eine große Chance für Thüringen und seine Bürger*innen. Die Digitalisierung bringt fundamentale Veränderungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereich mit sich und betrifft damit uns alle. Wir wollen die Zukunft Thüringens und der Menschen im Land smart gestalten! Dafür brauchen wir eine durchdachte Strategie, um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und mögliche Risiken zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei geht es uns nicht um von oben verordnete Strategien. Wir folgen dem Grundsatz: Die Digitalisierung darf nicht um ihrer selbst Willen geschehen, sondern muss den Menschen im Land nützen. Dabei sind uns offene Standards und Formate, Sicherheit und Wahlfreiheit der Bürger*innen besonders wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.1 Habitus des Digitalen</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Thüringen die Weiterentwicklung einer digitalen Gesellschaft forcieren. Dazu bedarf es eines &quot;echten&quot; Habitus für Digitales, der dies fördert und ein Umdenken in vielen Bereichen wie z.B. dem Schulwesen, in Behörden und Verwaltungen, in den Kommunen sowie Wirtschaftsunternehmen und Ministerien erfordert. Wir wünschen uns von den bestehenden, handelnden Strukturen zukünftig mehr Engagement und Mut, statt Bedenken und Ablehnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1.2 Strategie</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade weil die Digitale Revolution alle Lebensbereiche beeinflusst, müssen die neuen technischen Chancen und Risiken in allen Politikbereichen mitbedacht werden. Dafür braucht es ein planvolles Vorgehen und eine gemeinsame Vorstellung eines Zieles. Die Formulierung einer übergreifenden Strategie ist dabei nur der Anstoß, für jeden einzelnen Bereich Leitfäden und Maßnahmen zu entwickeln. In einer Kultur der Evaluation und des herrschaftsfreien öffentlichen Diskurses wollen wir GRÜNE diese Überlegungen auch bei uns anstellen und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">2 GRÜNE Leitlinien</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vernetzungen durch die Digitalisierung münden zweifelsohne in einer digitalen Gesellschaft. Diese zu gestalten ist unsere Aufgabe. Einzelne Berufs- und Bevölkerungsgruppen haben dazu bereits konkrete Bedürfnisse formuliert. Beispielhaft ist hier die Polizei zu nennen, die sich dem Problemfeld der Cyberkriminalität adäquat stellen will. Auch in anderen Lebensbereichen erleben wir gegenwärtig rasante technologische Entwicklungen und erwarten durch diese auch in Zukunft neue Herausforderungen. Um in dieser Zukunft handlungsfähig zu bleiben, richten wir den Blick auf Grundsätze bzw. Querschnittsthemen, die handlungsleitend für alle Wirkungsbereiche sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu bedarf es Leitlinien, die den Anforderungen der einzelnen Handlungsfelder und deren Akteur*innen entsprechen. Die Formulierung der Leitlinien soll in den jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften, die als Think Tanks der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fungieren, erfolgen. Als Ergebnis dieses basisdemokratischen Beteiligungsprozesses streben wir einen umfassenden Leitantrag an, der in einer zukünftigen Landesdelegiertenkonferenz diskutiert und verabschiedet werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.1 Nachhaltigkeit und Digitale Resilienz </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns auch im Bereich neuer Digitaltechnologien für eine nachhaltige Ressourcen-Nutzung ein. das Prinzip Reparieren statt Wegwerfen wollen wir stark machen. Das gilt für private Nutzer*innen genauso wie für Verwaltungen und Behörden. Entsprechend verfehlt ist es beispielsweise, wenn ein vernetztes Gerät schon nach ein bis zwei Jahren zu Plastikmüll wird und durch ein neues Gerät ersetzt werden muss, nur weil der Hersteller keine Softwareupdates mehr anbietet. Deshalb machen wir uns für eine Stärkung der Digitalen Resilienz stark.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter digitaler Resilienz verstehen wir die Kontrolle über die eigene Soft- und Hardware zu haben und zu behalten. Dazu sind Open-Source-Lösungen eine gute Methode, die weitere, vielfältige Vorteile bietet: So erhöht Digitale Resilienz die Sicherheit, senkt Kosten, erleichtert den Wissenstransfer und dient durch eine stetige Weiterentwicklung durch die Nutzer*innen dem Gemeinwohl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher setzen wir uns dafür ein, dass Nutzer*innen die Firm- und Software auf eigenen Geräten frei wählen können und damit ihr Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.1 Open Source</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders die Förderung von Open-Source-Lösungen kann sowohl die IT-Sicherheit stärken als auch Thüringen einen enormen Standortvorteil verschaffen. Die meisten genutzten Lösungen und Datenbanken basieren auf offenen Quellcodes. Eine kontinuierliche Fortentwicklung wird von Unternehmensseite allerdings nur bedingt betrieben. Sicherheitsskandale wie bei der SSL-Verschlüsselung zeigen aber, dass es ein gesamtgesellschaftliches Interesse gibt, diese Lösungen kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hier kann Thüringen eine Lücke schließen und sich damit zu einem attraktiven IT-Standort mit überregionaler Ausstrahlung weiterentwickeln. Wir wollen weg von Systemen, die nicht frei und quelloffen sind. Deshalb setzen wir uns für einen verstärkten Einsatz von freier und quelloffener Software an (Hoch-)Schulen, in öffentlichen Institutionen und in der Verwaltung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur Open-Source-Lösungen erlauben der informierten Öffentlichkeit eine Begutachtung der Qualität der Software (&quot;Auditierungen&quot;) und der zugrundeliegenden, in Algorithmen gegossenen Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind davon überzeugt, dass von öffentlichen Stellen beauftragte Software grundsätzlich unter einer quelloffenen Softwarelizenz veröffentlicht werden muss. Darüber hinaus wollen wir, dass bei öffentlichen IT-Beschaffungen quelloffene Software mit offenen Lizenzen bevorzugt wird. Um hier auch entsprechendes Potential zu heben, wollen wir die öffentliche Förderung für die Entwicklung von freier und offener Standardsoftware ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.2 Medienkompetenz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vermittlung von Medienkompetenz bringt eine Erweiterung der Handlungsspielräume in jedem Einzelnen hervor. Wir GRÜNE verstehen Medienkompetenz als ein Bündel von Einzelfähigkeiten, welches sich aus Technikkompetenz (das Wissen um die technischen Abläufe, Möglichkeiten und Grenzen), Bedienkompetenz (die Fähigkeit Hard- und Software konkret zu bedienen), Anwendungskompetenz (Wissen, digitale Medien sinnvoll und sachorientiert einzusetzen) und Reflexionskompetenz (Fähigkeit, digitale Medien im wechselseitigen User-Handeln kritisch einzuschätzen und zu abstrahieren) zusammensetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eigenverantwortlich im digitalen Raum handeln zu können, müssen diese Kompetenzen verstärkt in den Fokus gerückt werden, sowohl bei Schüler*innen als auch bei Lehrkräften sowie in der Erwachsenenbildung. Sie müssen ständiger Teil von Weiterbildungen sein und auch in die Verwaltung Einzug halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Welt zunehmender Vernetzung und neuen Möglichkeiten der Kommunikation ist es wichtig, die Qualität eingehender Informationen einschätzen zu können. Dabei ist Medienkompetenz der Schlüssel zur Immunisierung gegen Lügen, Populismus und Propaganda.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders unsere Schulen müssen dafür anders aufgestellt werden. Zum einen brauchen die Schulen mehr digitale Ressourcen wie eine einheitliche Schulverwaltungssoftware, dienstliche E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze, digitale Lehr- und Lernräume sowie die Möglichkeit zum digitalen Experimentieren. Dabei brauchen Schulen zum einen unkomplizierte und professionelle Unterstützungen im Systemadministrationsbereich. Zum anderen sind auch Pädagog*innen notwendig, die diese Ressourcen konstruktiv und didaktisch nutzen und Medienkompetenz vermitteln können. Daher setzen wir uns für eine Verankerung von Medienkompetenzvermittlung bei der Lehrer*innenbildung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Technikkompetenz zu stärken, sollten Schüler*innen möglichst früh das Programmieren lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.3 Datenschutz und Datenhoheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist von besonderem Interesse, dass bei der Umsetzung der Digitalisierung verschiedene Kriterien kontinuierlich mitgedacht werden. Dazu gehören auch der Datenschutz und die -sicherheit. Diese werden vielfach als größtes Hindernis bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben verstanden - wir GRÜNE verstehen Datenschutz und –sicherheit hingegen als Chance. Das Recht auf digitale Selbstbestimmung, ein innovativer Daten- und Verbraucher*innenschutz, eine effektive IT-Sicherheit und die Gleichbehandlung informierter Nutzer*innen stehen für uns im Mittelpunkt unserer Bemühungen für eine lebenswerte digitale Zukunft. Hierzu gehören auch die Transparenz von Angeboten, übergroßer Marktmacht mit Regulierung zu begegnen, einen innovativen Datenschutz von vornherein mitzudenken und IT-Sicherheit ganzheitlich anzugehen, beispielsweise, indem wir durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen zum Standard machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzer*innen müssen einen Anspruch auf kostenfreie Auskunft (Download), Korrektur und ggf. Löschung ihrer Daten bei Unternehmen und IT-Service-Anbietern erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten, dürfen nicht alle IT-Dienste in eine &quot;Cloud&quot; ausgelagert werden. Dies gilt insbesondere, wenn sich der Anbieter der Cloud-Lösung faktisch nicht an deutsches Recht gebunden sieht. Wir wollen thüringische Unternehmen dabei unterstützen, eigene und lokale Softwarelösungen zu finden, welche vergleichbare Benutzer*innenfreundlichkeit zu weltweit führenden Lösungen bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE haben uns auf europäischer Ebene für eine moderne Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stark gemacht, deren Implementierungen in den nächsten Monaten auch auf Landeseben anstehen. Wir setzen uns dafür ein, dass die DSGVO in der Thüringer Gesetzgebung nachhaltig verankert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Staatliche Stellen sollten in regelmäßigen Abständen evaluieren, welche Daten sie von den Bürger*innen erheben und ob diese für ihre Arbeit notwendig sind. Das Prinzip der Datensparsamkeit soll stets Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.1.4 Privatsphäre</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Wir GRÜNE bekennen uns deshalb zur Privatsphäre als einen wichtigen Teil der Menschenwürde: Jeder Mensch braucht einen kreativen Raum, in dem er unbeobachtet leben kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Die Regeln und Gesetze, die sich unsere Gesellschaft gegeben hat, gelten auch für digitale Kommunikation und Handlungen im digitalen Raum. Das reine Setzen auf Verbote und Regulierung greift unserer Ansicht nach zu kurz. In der Vermittlung und Aneignung von Medienkompetenz sehen wir auch hier die Möglichkeit, individuelle Handlungsräume zu erweitern und User*innen zu emanzipieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.2 Teilhabe</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Bürger*innen scheinen sich in Entscheidungsprozessen nicht wieder zu finden bzw. haben das Gefühl, sich zu wenig beteiligen zu können. Unabhängig von der Bewertung dieser Wahrnehmung wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Zentrum-Peripherie-Bindung der Bürger*innen zu stärken, Bürger*innen an politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen sowie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und Entscheidungsprozesse transparenter und nachvollziehbarer zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.1 Recht auf Konnektivität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zum Internet ist ein elementarer Grundbaustein der Teilhabe im digitalen Raum. Dieser muss in Up- und Download gewährleistet werden. Dafür ist der Breitbandausbau die Grundvoraussetzung und muss deshalb wesentlich stärker betrieben werden. Es muss selbstverständlich werden, dass bei Ein- und Umzügen die Internet-Konnektivität ähnlich schnell hergestellt werden kann wie Anschlüsse für Strom und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Freifunkbewegung und andere Mesh-Netzwerke unterstützen wir GRÜNE auch weiterhin und setzen uns bspw. dafür ein, dass Freifunkvereine als gemeinnützig anerkannt werden und ihnen der Zugang zu öffentlichen Gebäuden, Institutionen und Behörden ermöglicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist uns nicht nur die Qualität der Breitbandverbindung wichtig, sondern auch die Behandlung der Datenpakete durch die Netzanbieter*innnen. Daher bekennen wir uns klar zur Netzneutralität und bewerten Zero-Rating-Modelle mindestens als schwierig. Wir verstehen die Versorgung mit schnellem Internet als Daseinsvorsorge. Deshalb wollen wir den flächendenckenden Ausbau mittels Glasfaser vorantreiben. Ohne eine deutlich engagiertere Unterstützung des Bundes ist dies aber in hüringen nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im Bereich des zukünftigen 5G- Mobilfunknetzes wollen wir den Ausbau aktiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.2.2 Transparenz/ E-Gov und OpenData</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Transparenz fördert gesamtgesellschaftliche Teilhabe und Beteiligung. Bürger*innen, die einen erleichterten Zugang zu Informationen erhalten, können sich mehr und intensiver an öffentlichen Prozessen beteiligen. Informationsnachteile und langwierige Kommunikationsabläufe zwischen Bürger*innen und der Verwaltung können so behoben werden. Für uns GRÜNE ist Bürger*innenbeteiligung ein zentraler Baustein unserer Politik. Ein Transparenzgesetz ist deshalb die Voraussetzung für eine Digitale Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>E-Government wird global bereits in vielen Orten als ein probates Mittel staatlichen Handelns praktiziert. Es ist, besonders in Flächenstaaten, ein wirksames Mittel der Peripherie-Bindung, schafft Transparenz und Teilhabe für Bürger*innen und führt zu einem Vertrauensaufbau in Regierungen und Institutionen. Besonders auf der Bürger*innenseite können hier bürokratische Hürden abgebaut werden und somit bürgerliche Selbstwirksamkeitserfahrung und Selbstbestimmung gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorgänge in staatlichen Stellen sollen von außen nachvollziehbar sein und auch zu diesem Zweck dokumentiert werden. Dies stärkt das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen. Relevante Informationen und Dokumente müssen dabei frei zugänglich und unentgeltlich zur Verfügung gestellt und in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierefreien Dateiformat veröffentlicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, behördliche Prozesse von Anfang an digital und frei von Papier zu designen. In vielen Fällen können handschriftliche Unterschriften durch qualifizierte digitale Signaturen ersetzt werden. Gleiche Ansprüche stellen wir an steuerfinanzierte Gutachten und wissenschaftliche Veröffentlichungen von Forscher*innen. Dabei setzen wir uns bspw. für die Prüfung einer datenkonformen Nutzung von bereits zu einer Person vorliegende Daten ein (once-only Prinzip).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen uns für OpenData (Offene Daten) einsetzen. Die proaktive Bereitstellung von Daten durch Behörden bildet dabei den Kern. Durch Steuergelder erhobene Daten sollen den Bürger*innen nach Möglichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Abweichen von dieser Maßgabe sollte unserer Ansicht nach unbedingt begründet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2.3 Innovationsräume</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Umgang mit Digitalisierung ist durch eine stetige Suche nach Lösungen und Konzepten geprägt. Dafür braucht es Raum, um eine echte Fehlerkultur erleben zu können, Raum des Sich-Ausprobierens und auch Raum zum Austausch. Hackerspaces (Treffpunkte für Soft- und Hardwareinteressierte), Co-Working-Orte (Gemeinschaftsarbeitsplätze) und Makerspaces (Gemeinschaftswerkstätte) finden wir auch in Thüringen. Wir brauchen diese Innovationräume zur Strategieentwicklung und als Modellprojekte. Wir GRÜNE wollen sie daher stärker unterstützen und in einen intensiveren Austausch mit ihnen treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.1 Digitale Leuchttürme</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Thüringen wird bereits jetzt eine Kultur des digitalen Aufbruchs in einigen Leuchttürmen im digitalen Bereich gelebt. Hier können Erfahrungen und Umsetzungskonzepte ermittelt und reflektiert werden. Beispielhaft sind hier die Vereine zur Förderung digitaler Kompetenz, einzelne Städte und Gemeinden die E-Government betreiben, Schulen mit besonderen Medienkompetenzmodellen, außerschulischen Lern- und Weiterbildungsinitiativen und Netzaktivist*innentreffen erwähnt. Dazu stellen sich einige Unternehmen, die intelligente soft- und Hardwarelösungen entwickelt haben. Bisher finden diese Projekte allerdings nur wenig Beachtung. Daher wollen wir uns für eine stärkere Einbeziehung dieser Expertise starkmachen und den Dialog mit den Akteur*innen suchen und stetig erneuern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2.3.2 Förderung Start-Ups</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Start-Ups sind die Innovationsmotoren der Digitalbranche. Sie funktionieren nicht nach den bisherigen üblichen Schemata sondern können auf trial-and-error (Versuch und Irrtum) ausgelegt sein. So wird nicht jedes Start-Up am Ende marktfertig bzw. kann sich am Markt durchsetzen. Dennoch schlagen sich die Erfahrungen aus jedem einzelnen Projekt in der Gesellschaft nieder. Mit langfristigen Businessplänen wird man dieser Idee in keiner Weise gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen Start-Ups durch passende Förderprogramme, gezielte Informationsangebote, Beratungsnetzwerke zum Erfahrungsaustausch und anfängliche Steuererleichterungen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">3. GRÜNE Forderungen</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.1 Maßnahmen für Thüringen:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine Digitalisierung der Polizei sowohl hinsichtlich ihrer Ausstattung als auch ihrer Verfahrensabläufen ein. Dabei müssen Kriterien der informationellen Selbstbestimmung und des Datenschutzes eine essentielle Rolle spielen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir fordern eine einheitliche Schulverwaltungssoftware.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Schule im und für den virtuellen Raum stark machen. Dazu zählen Dienst-E-Mail-Adressen für Lehrende, eigene Serverplätze für Schulen, digitale Lehr- und Lernräume, digitale Klassenbücher und Klassenordner, VPN-Zugänge für Schüler*innen und Lehrende und Raum zum digitalen Experimentieren.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die kommunalen Medienzentren in Thüringen zu digitalen Schnittstellen für Schulen weiterentwickelt werden, welche unter anderem die IT-Administration, Bereitstellung von Serverräumen und die Verwaltung der Webspaces für Schulen betreuen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz einer demokratischen Gesellschaft nachhaltig verankern und fordern eine Stärkung der Medienkompetenz, für Alle! (Lehrkräfte, Schüler*innen, Erwachsenenbildung, Weiterbildungen, Verwaltung).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Entwicklung von Konzepten für die Medienkompetenzvermittlung konkret in Thüringen wissenschaftlich verankert wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass die Vermittlung von Technikkompetenz an den Schulen stärker ausgebaut wird. Darüber, ob das Fach Informatik verpflichtend unterrichtet werden sollte, wollen wir mit allen an Schule Beteiligten in den Dialog treten. Programmieren soll in Schulen möglichst früh unterrichtet werden, wobei moderne Programmiersprachen spielerisch und mit Spaß erlernt werden sollen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass Informatik als berufsbegleitendes Drittfach angeboten wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für eine stärkere Beachtung und Einbeziehung der Expertise Thüringer digitaler Leuchttürme ein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die neuen elektronischen Möglichkeiten der Bürger*innenbeteiligung sollen genutzt und ausgebaut werden. Dies stärkt die Demokratie und Vertrauen in sie.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen transparente Behörden nach Hamburger Vorbild schaffen, wobei behördliche Dokumente standardgemäß öffentlich zugänglich sein sollen (in einem durchsuchbaren, quelloffenen und barrierfreien Dateiformat). Außnahmen ergeben sich bspw. durch den Datenschutz personenbezogener Daten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns für moderne Födermöglichkeiten, von Start-Ups ein, die ihren Besonderheiten Rechnung tragen. Wir wollen verstärkt für die Möglichkeit zur Selbstständigkeit werben und jungen Unternehmen, die Digitalisierungsprozesse fördern und begleiten, sowie Thüringer KMU gezielt Informationen und Beratung zur Seite stellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die technisch längst durchführbare, durchgehende Ende-zu-Ende Verschlüsselung soll für die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden (auch untereinander) zum Standard werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Qualifizierte elektronische Signaturen können handschriftliche Unterschrift ersetzen. Dies spart Papier und schon die Umwelt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3.2 Maßnahmen auf Bundesebene:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Hersteller*innen vernetzter Geräte sollen mindestens drei Jahre nach Verkauf Softwareupdates bereitstellen, sofern die Hersteller*innen mindestens 1000 Geräte des Modells verkauft haben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Jede*r hat die freie Wahl, welche Firm- und Software auf eigenen Geräten (z.B. Smartphones, Router, Internet-of-Things Geräten) laufen soll. Hersteller*innen sollen dies technisch ermöglichen und nicht verhindern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen von IT-Diensten sollen einen kostenfreien Anspruch auf Auskunft (auch Download), Korrektur und ggf. Löschung eigener Daten erhalten. Dies erleichtert die Mitnahme der Daten zu anderen Plattformen und stärkt so die Position der Verbraucher*innen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Nutzer*innen sollen leicht erkennen können, wie ein Unternehmen bzw. IT-Dienst userbezogene Daten verarbeitet, speichert und weitergibt. Hierzu sollen Qualitätssiegel oder übersichtliche, ikonographische Darstellungen eingesetzt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Überwachung soll generell ab- und nicht ausgebaut werden. Darum fordern<br>
wir von der nächsten Bundesregierung, den Staatstrojaner und die Vorratsdatenspeicherung zurückzunehmen. Wir brauchen eine Demokratisierung und keinen autoritären Überwachungsstaat.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Netzneutralität soll durchgesetzt werden, d.h. Datenpakete sollen nicht wegen ihrer Herkunft von den Internetanbieter*innen diskriminiert werden. Es kann nicht sein, dass ein Internetprovider den Zugang zu einem Service eines kleinen Anbieters drosselt oder finanziell anders behandelt als einen vergleichbaren Service eines Großunternehmens.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen endlich den Breitbandausbau nachholen. Ziel muss dabei eine flächendeckende Grundversorgung von 100 MBit/s sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Sharing Economy (z.B. Car Sharing) bietet vielfältige Chancen auf effizientere Ressourcennutzung und dadurch einen insgesamt geringeren Resssourcenverbrauch. Im Gemeinschaftskonsum sehen wir eine umweltverträgliche Form des Wirtschaftens und wollen entsprechende Angebote und Praktiken fördern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir setzen uns dafür ein, dass bei Digitaldiensten die Standardeinstellung einen hohen Standard an Datenschutz und Privatsphäre gewährleistet (&quot;privacy by default&quot;).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir wollen Geschäftsmodelle fördern, die auf anonymisierten Daten beruhen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir GRÜNE haben in der letzten Legislatur des Bundestages bereits mehrere Anträge zur Modernisierung des Urheberrechts eingebracht. Auf deren Grundlage wollen wir uns weiterhin dafür einsetzen, das Urheberrecht endlich fit für das digitale Zeitalter zu machen. Im Allgemeinen sollen Schutzfristen auf ein halbes Jahrhundert verkürzt werden.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2017 11:14:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-62: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5904</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5904</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 55 bis 57:</h4><div><p>kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"></ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 62 einfügen:</h4><div><p>Polizeiaufgabengesetzes, sondern lediglich eines entsprechenden Erlasses aus dem Innenministerium<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und fordern eine Überprüfung unter Einbeziehung der relevanten Akteur*innen aus der Gesellschaft und der Exekutive sowie mehr Transparenz beim Umgang mit personengebundenen Hinweisen. Dazu gehört z.B. auch die Einführung einer Informationspflicht gegenüber den Betroffenen</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Kritik an der Anwendung der Instrumente „Gefährliche Orte“ und „Personengebundene Hinweise“ im PAG ist nachvollziehbar und berechtigt. Dennoch gibt es auch viele Bereiche, in denen die Anwendung sinnvoll und richtig ist. Deshalb wäre eine komplette Abschaffung dieser Instrumente nicht zielführend und am Ende auch nicht durchsetzbar. Mit dem Änderungsantrag wird der Antrag deshalb in Richtung einer Evaluierung und gegebenenfalls Änderung der Vorgaben zu den „Gefährlichen Orten“ und „personengebundenen Hinweisen“ abgeändert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:54:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-56: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5903</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5903</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 55 bis 62:</h4><div><p>kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den personengebunden Hinweisen laut. Wir schließen uns dieser Kritik an und sprechen uns für die ersatzlose Abschaffung der Personengebunden Hinweise aus.<br>Das bedarf anders als bei den Gefahrenzonen keine Änderung des Polizeiaufgabengesetzes, sondern lediglich eines entsprechenden Erlasses aus dem Innenministerium.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Welche PHW von der Thüringer Polizei vergeben werden, ist öffentlich nicht bekannt. Aus Sachsen wissen wir, dass dort unter anderem auch die Kategorien „Land- oder Stadtstreicher“ und „Wechselt häufig Aufenthaltsort“ erfasst werden.<br>Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den personengebundenen. Hinweisen laut. Wir schließen uns dieser Kritik an</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:46:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-47: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5902</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5902</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 57:</h4><div><p>"Straftäter rechts" angehören, müssen nicht unbedingt für eine Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Diese nahezu willkürlich verteilten PHW werden neben der "Eigensicherung" der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt werden und bringen damit Personen schnell unter nahezu unbegründeten Verdacht. Weiterhin werden HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie "ANST" (ansteckend) gespeichert, was jeder medizinischen Logik entbehrt und das klare Ergebnis von Vorurteilen gegenüber Menschen ist, die sexuell übertragbare Krankheiten haben. Die Kritik der einzelnen Kategorien könnte man hier noch ziemlich lange weiterführen und kommt immer zum selben Schluss: Durch die Praxis der PHW werden einzelne Personen nahezu grundlos stigmatisiert. </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br><br>Diese oft nach Ermessen der verteilten PHW werden neben der "Eigensicherung" der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt und bringen damit Personen schnell unter Verdacht. Weiterhin werden unter anderem HIV-Infizierte, sowie Menschen mit Hepatitis B und C in der Kategorie "ANST" (ansteckend) gespeichert.</ins>Aus diesem Grund wurde schon mehrmals die Kritik von Datenschützer*innen und Verbänden wie der AIDS-Hilfe an den </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:44:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-43: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5901</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5901</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 42 bis 48:</h4><div><p>sogar alle Polizist*innen bundesweit, da die Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.<br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br></ins>Problematisch ist das, weil jede Person<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, gegen die ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist,</ins> relativ beliebig in eine Kategorie kommen kann. Personen, die z.B. der Kategorie "Straftäter links" oder "Straftäter rechts" angehören,<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> müssen nicht unbedingt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mindestens</ins> für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">eine Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Dauer des Ermittlungsverfahrens</ins>. Diese nahezu willkürlich verteilten PHW werden neben der "Eigensicherung" der Polizist*innen auch bei </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:42:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-41: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5900</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5900</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 40 bis 43:</h4><div><p>speichern. Das soll der Sicherheit der Polizist*innen dienen und entsprechend haben alle Thüringer Polizist*innen Zugriff auf diese Daten - <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wahrscheinlich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mitunter</ins> sogar alle Polizist*innen bundesweit, da <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bestimmte</ins> Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:40:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-25: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5899</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5899</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 29:</h4><div><p>(sogenanntes "racial profiling"), da ohne die Notwendigkeit eines Verdachts (unter)bewusste Diskriminierung mehr Spielraum erhält. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch stigmatisieren Gefahrenzonen die betroffenen Straßen und Plätze und deren Anwohner*innen und belegen alle Personen mit einem Generalverdacht, die sich innerhalb der Gefahrenzone befinden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gefahrenzonen stigmatisieren auch Menschen! Denn die in den betroffenen Straßen und Plätzen lebenden Anwohner*innen und alle sich dort aufhaltenden Personen werden mit einem Generalverdacht belegt.<br></ins><br>Die Verhältnismäßigkeit einer Gefahrenzone lässt sich neben den genannten </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:39:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-21: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5897</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5897</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 23:</h4><div><p>dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne jede Begründung kontrollieren und durchsuchen.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist nicht nur komplett intransparent, sondern greift massiv in das Recht auf Privatsphäre ein.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist intransparent und greift massiv in Bürger*innenrechte ein.</ins> Gefahrenzonen befördern weiterhin rassistische Kontrollen und Durchsuchungen </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:35:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-22: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5898</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5898</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 21 bis 26:</h4><div><p>durchsuchen. Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist nicht nur komplett intransparent, sondern greift massiv in das Recht auf Privatsphäre ein.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Gefahrenzonen befördern weiterhin rassistische Kontrollen und Durchsuchungen (sogenanntes "racial profiling"), da ohne die Notwendigkeit eines Verdachts (unter)bewusste Diskriminierung mehr Spielraum erhält. </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:35:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-18: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5896</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5896</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 17 bis 21:</h4><div><p><br><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Gefahrenzonen darf die Polizei laut dem Thüringer Polizeiaufgabengesetz ohne jegliche Kontrolle durch andere Institutionen bestimmen. An den jeweiligen Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne jede</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nach dem PAG kann die zuständige Polizeibehörde eine solche Gefahrenzone ohne Beteiligung weiterer Stellen festsetzen. An diesen Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne weitere</ins> Begründung kontrollieren und durchsuchen. Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist nicht nur komplett </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:33:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-8: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5895</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5895</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 17:</h4><div><p>aktionistischer Sicherheitspolitik reagiert, die Deutschland geradezu in einen Überwachungsstaat schlittern lässt.<br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br></ins>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische Entwicklung und tritt zum umfangreichen Schutz des Rechts auf Privatsphäre für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Rückgängigmachung der reaktionären Sicherheitspolitik vergangener Jahre ein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bürger*innenrechten und innerer Sicherheit auf</ins>.<br>*Unser Ziel ist eine freie Gesellschaft ohne Angst vor <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Überwachung, Polizeigewalt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gefahren, Gewalt</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">willkürlichen Repressionen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Überwachung, </ins>.*<br>Dazu gehört auch, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">unverhältnismäßige</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">besondere</ins> Befugnisse der Thüringer Polizei <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">abzuschaffen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zu überprüfen</ins>: Deswegen fordern wir die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Abschaffung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Evaluierung und gegebenenfalls Anpassung</ins> der sogenannten "Gefahrenzonen" und der "personengebundenen Hinweise"<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> im Polizeiaufgabengesetz (PAG)</ins>.<br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:31:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-7: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5894</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5894</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 9:</h4><div><p>Bürger*innenrechte zu schützen, wird auf eine vermeintlich unsichere Lage mit aktionistischer Sicherheitspolitik reagiert, die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Deutschland geradezu in einen Überwachungsstaat schlittern lässt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">wichtige Grundsätze und Ziele des Rechtsstaates, wie die Unschuldsvermutung und Freiheit, aushöhlen</ins>.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br></ins><br>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:28:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 02-3: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5893</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5893</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 5:</h4><div><p>Vorhaben durchgebracht, die den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse geben und in die Privatsphäre von uns allen massiv eingreifen - sei<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> es der Staatstrojaner, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, die </del>Ausweitung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Befugnisse zur Datensammlung, der Ausbau </ins>der Videoüberwachung oder zahlreiche Strafrechtsverschärfungen. Statt </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:26:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Änderungsantrag zu V 02: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5892</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5892</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 37:</h4><div><p>Vorhaben durchgebracht, die den Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse geben und in die Privatsphäre von uns allen massiv eingreifen - sei<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> es der Staatstrojaner, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, </del>die Ausweitung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Befugnisse zur Datensammlung, der Ausbau </ins>der Videoüberwachung oder zahlreiche Strafrechtsverschärfungen. Statt Bürger*innenrechte zu schützen, wird auf eine vermeintlich unsichere Lage mit aktionistischer Sicherheitspolitik <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">reagiert,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">reagiertwichtige Grundsätze und Ziele des Rechtsstaates, wie</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Deutschland geradezu in einen Überwachungsstaat schlittern lässt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Unschuldsvermutung und Freiheit, aushöhlen</ins>.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins><br>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen stellt sich gegen diese bundespolitische Entwicklung und tritt zum umfangreichen Schutz des Rechts auf Privatsphäre für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Rückgängigmachung der reaktionären Sicherheitspolitik vergangener Jahre ein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bürger*innenrechten und innerer Sicherheit auf</ins>.<br>*Unser Ziel ist eine freie Gesellschaft ohne Angst vor <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Überwachung, Polizeigewalt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gefahren, Gewalt</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">willkürlichen Repressionen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Überwachung</ins>.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins>*<br>Dazu gehört auch<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, unverhältnismäßige</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> besondere</ins> Befugnisse der Thüringer Polizei <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">abzuschaffen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zu überprüfen</ins>: Deswegen fordern wir die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Abschaffung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Evaluierung und gegebenenfalls Anpassung</ins> der sogenannten "Gefahrenzonen" und der "personengebundenen Hinweise"<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> im Polizeiaufgabengesetz (PAG)</ins>.<br><br><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die Gefahrenzonen darf die Polizei laut</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nach</ins> dem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Thüringer Polizeiaufgabengesetz</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">PAG kann die zuständige Polizeibehörde eine solche Gefahrenzone</ins> ohne <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">jegliche Kontrolle durch andere Institutionen bestimmen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Beteiligung weiterer Stellen festsetzen</ins>. An <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">den jeweiligen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">diesen</ins> Orten dürfen Polizist*innen dann Menschen ohne <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">jede</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">weitere</ins> Begründung kontrollieren und durchsuchen. Diese Befugnis der Thüringer Polizei ist <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">nicht nur komplett intransparent, sondern greift</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">intransparent undgreift</ins> massiv in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">das Recht auf Privatsphäre</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bürger*innenrechte</ins> ein. Gefahrenzonen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">befördern weiterhin rassistische Kontrollen und Durchsuchungen (sogenanntes "racial profiling"), da ohne die Notwendigkeit eines Verdachts (unter)bewusste Diskriminierung mehr Spielraum erhält. Auch </del>stigmatisieren <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gefahrenzonen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auch Menschen! Denn</ins> die <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in den </ins>betroffenen Straßen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">und Plätze </del>und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">deren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Plätzen lebenden</ins> Anwohner*innen und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">belegen </del>alle <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sich dort aufhaltenden </ins>Personen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">werden </ins>mit einem Generalverdacht<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, die sich innerhalb der Gefahrenzone befinden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> belegt</ins>.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins><br>Die Verhältnismäßigkeit einer Gefahrenzone lässt sich neben den genannten Faktoren auch bei Betrachtung der Sicherheitslage in Thüringen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">nicht erkennen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mitunter nur schwer nachvollziehen</ins> - von einem Nachweis der Effizienz und Wirksamkeit ganz abgesehen. Immerhin ist klar, dass durch verstärkte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Polizeibefugnisse</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kontrollen</ins> Probleme wie Drogenkriminalität lediglich von den betroffenen Orten verdrängt, aber nicht behoben werden.<br>Bei der (laut rot-rot-grüne<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">n</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">m</ins> Koalitionsvertrag) noch anstehenden Novellierung des Thüringer Polizeiaufgabengesetzes werden wir uns deswegen insbesondere für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die ersatzlose Abschaffung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mehr Transparenz und eine kritische Überprüfung bei der Anwendung</ins> der Gefahrenzonen einsetzen.<br><br></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 40 bis 50:</h4><div><p>speichern. Das soll der Sicherheit der Polizist*innen dienen und entsprechend haben alle Thüringer Polizist*innen Zugriff auf diese Daten - <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wahrscheinlich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mitunter</ins> sogar alle Polizist*innen bundesweit, da <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bestimmte</ins> Daten mit dem bundesweiten Polizeiinformationssystem synchronisiert werden.<br>Problematisch ist das, weil jede Person<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, gegen die ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist,</ins> relativ beliebig in eine Kategorie kommen kann. Personen, die z.B. der Kategorie "Straftäter links" oder "Straftäter rechts" angehören, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">müssen nicht unbedingt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mindestens</ins> für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">eine Straftat verurteilt oder jemals auch nur angeklagt gewesen sein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die Dauer des Ermittlungsverfahrens</ins>.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>Diese <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">nahezu willkürlich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">oft nach Ermessen der Polizei</ins> verteilten PHW werden neben der "Eigensicherung" der Polizist*innen auch bei Ermittlungsverfahren eingesetzt <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">werden </del>und bringen damit Personen schnell unter nahezu unbegründeten Verdacht. Weiterhin werden HIV-Infizierte, sowie Menschen </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 15:20:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Änderungsantrag zu V 02: Privatsphäre schützen - gegen unverhältnismäßige Polizeibefugnisse!</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5890</link>
                        <author>Dirk Adams</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Privatsphaere_schuetzen_-_gegen_unverhaeltnismaessige_Polizeibefugnisse-28532/5890</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2017 14:34:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA V 01-270: Forward to the future – Grüne Leitideen für eine digitale Zukunft</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Forward_to_the_future__Gruene_Leitideen_fuer_eine_digitale_Zukunft-18524/5886</link>
                        <author>Stephanie Erben</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Forward_to_the_future__Gruene_Leitideen_fuer_eine_digitale_Zukunft-18524/5886</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 269 bis 272:</h4><div><ol start="1"><li value="1">Wir setzen uns dafür ein, dass die Vermittlung von Technikkompetenz an den Schulen stärker ausgebaut wird<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und fordern Informatik als Pflichtfach. Programmieren soll in Schulen fest verankert und möglichst früh Schulfach</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Darüber, ob das Fach Informatik verpflichtend unterrichtet werden sollte, wollen wir mit allen an Schule Beteiligten in den Dialog treten. Programmieren soll in Schulen möglichst früh unterrichtet</ins> werden, wobei moderne Programmiersprachen spielerisch und mit Spaß erlernt </li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>In unserem Bildungsantrag, der auch zur LDK am 18.11. zur Abstimmung steht, haben wir uns nach langer Debatte innerhalb der Antragsteller (LAG Bildung, LAG Soziale, Fachpolitikerinnen aus der Landtagsfraktion und Landesvorstand) gegen die Forderung nach einem Pflichtfach Informatik entschieden.</p>
<p>In der Hoffnung, dass der Bildungsantrag Beschlusslage der Thüringer Grünen wird, sollte die geänderte Formulierung in diesem Antrag für Klarheit in unseren Beschlüssen sorgen. Den geforderten Dialog wollen wir ergebnisoffen mit den an Schule Beteiligten führen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2017 19:32:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA B 01-369: Zukunftsfähig – demokratisch – gut! Grüne Perspektiven für eine moderne Schulpolitik in Thüringen</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5884</link>
                        <author>KV Jena (dort beschlossen am: 13.11.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5884</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 369 bis 370 einfügen:</h4><div><p>Wir Grüne wollen die Chancen der Digitalisierung im Sinne guter Bildung nutzen. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Digitale Bildung benötigt Infrastruktur und Lernplattformen aber auch eine grundsätzlich Neuorientierung pädagogischer Inhalte und Methoden an das Leben in der digitalen Welt. Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen in der Schule für ein selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt fit machen und zur kritischen Auseinandersetzung mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen sensibilisieren.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Antrag betont stark die technischen Aspekte (Ausstattung etc.). Dieser Änderungsantrag soll deutlich machen, dass die große gesellschaftliche Herausforderung der digitalen (Arbeits)welt eine kritische Reflexion in der Schule benötigt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2017 19:23:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA B 01-321: Zukunftsfähig – demokratisch – gut! Grüne Perspektiven für eine moderne Schulpolitik in Thüringen</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5883</link>
                        <author>KV Jena (dort beschlossen am: 13.11.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5883</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 320 bis 321 einfügen:</h4><div><p>Dafür brauchen wir verlässliche, am Bedarf ausgerichtete Personalkonzepte und auch mehr Vollzeitstellen für die Erzieher*innen in den Schulen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Uns muss es ein Anliegen sein, die prekären Beschäftigungsverhältnisse der Erzieher*innen an den Thüringer Schulen zu verändern. Es ist nicht hinnehmbar, dass Erzieher*innen von ihrem Gehalt nicht leben können und zu den Geringverdienern in Thüringen gehören. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Bildungsdebatte dreht sich stark um Unterrichtsausfall und Lehrervergütung. Dabei wird die Diskrepanz innerhalb des Systems und die daraus resultierenden Fliehkräfte nicht genügend diskutiert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2017 19:20:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ÄA B 01-234: Zukunftsfähig – demokratisch – gut! Grüne Perspektiven für eine moderne Schulpolitik in Thüringen</title>
                        <link>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5882</link>
                        <author>KV Jena (dort beschlossen am: 13.11.2017)</author>
                        <guid>https://ldk_2017.antragsgruen.de/ldk_2017_arnstadt/Zukunftsfaehig__demokratisch__gut_Gruene_Perspektiven_fuer_eine_modern-16755/5882</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_1356_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 233 bis 239:</h4><div><p>dafür zu schaffen, dass sich alle Schulen im Land bis zum Jahr 2025 zu inklusiven Schulen entwickeln können. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Damit dies gelingt, sollen alle Schulen grundsätzlich mehr sonderpädagogische Unterstützung als bisher erhalten. Wir wollen, dass ab dem Schuljahr 2019/20 pro Jahr mindestens 100 zusätzliche sonderpädagogische Fach- und Lehrkräfte für den gemeinsamen Unterricht eingestellt werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir sind uns nicht sicher, ob mehr sonderpädagogisches Personal die richtige Antwort ist. Alternativ sollte Thüringen den Einsatz von multiprofessionellen Teams in besonders herausfordernden Klassen prüfen und die Rolle von Schulbegleitern qualitativ weiterentwicklen.</ins> Die sonderpädagogische Diagnostik soll nach klaren Qualitätsstandards bei gleichberechtigter Einbeziehung freier Schulträger </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Einsatz der Sonderpädagog*innen wird durchaus kritisch betrachtet, da Kinder stigmatisiert werden können. Inklusive Lösungen sollten vor diesem Hintergrund neu gedacht werden, Beispiele dafür gibt es.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2017 19:17:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>